Jahreshauptversammlung 2018

Einen sehr positiven Jahresrückblick zeichnete Schützenchef Uwe Schulze am gestrigen Sonntagmorgen bei der Jahreshauptversammlung über das vergangene Jubiläumsschützenfest.

Danach gab es eine rege Diskussion unter den Schützen über die künftige Ausgestaltung des Schützenfestes.

Schulze hatte die Frage in den Saal des Hotels Nöhre geworfen, ob die bisherige Struktur des Schützenfestes, die Feier im Festzelt, ab 2020 beibehalten werden soll. Alternativ könne man wieder in die Stadthalle zurückkehren. „Vor 2020 geht das nicht, weil die Vorbereitungen zu lange dauern“, sagte er. Der Vorstand wolle Planungssicherheit für die nächsten Jahre haben. „Auf dem Festzelt lief das Fest sehr gut, auch auf dem Platz davor mit den Schaustellern“, erklärte Schulze. „Es soll ja ein Fest für alle Altersgruppen sein, und im Festzelt friert man leichter, wenn man nicht ständig tanzt. Das hat dazu geführt, dass einige ältere Schützen früher gegangen sind“, argumentierte ein Mitglied. Mögliche Probleme, wenn die Stadthalle und damit der vom Zelt belegte Parkplatz über Pfingsten, dem Termin des Schützenfestes, anderweitig genutzt wird, führte ein anderes Mitglied an. Diese Bedenken konnte Schulze zerstreuen. „Noch ist die Stadthalle für uns geblockt.“

Hohe Kosten, etwa für den Toilettenwagen, sah der ehemalige Ortsbürgermeister Wolfgang Trautmann. „Für mich ist die Halle besser“, meinte er. „Das Schützenfest muss mindestens so attraktiv werden in den letzten beiden Jahren“, forderte Rolf Mahlke. „Auf dem Zelt funktionierte es sehr gut. Für einen Umzug in die Stadthalle sind zu viele Details zu klären. Der Festausschuss muss dazu noch einige Male tagen“, sprach er sich dafür aus, in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Einzelheiten durch den Festausschuss diskutieren zu lassen. „Die Fakten müssen zusammengetragen werde, und es muss klar sein, mit welcher Manpower wir antreten können.“ Eine Schützin fordert, auch an die Nichtschützen zu denken, die das Fest besuchen. „Wir haben für das Festzelt viel Lob bekommen.“ In der Stadthalle gebe es zudem Grüppchenbildung, es verlaufe sich, fügte eine andere Schützin hinzu.

Die Versammlung gab dem Vorstand für das Schützenfest 2019 grünes Licht für das Festzelt, „mangels vorliegendem Konzept für die Stadthalle“, wie Schulze sagte, der zuvor im Amt ebenso wiedergewählt worden war wie Schießsportleiter Klaus Jübermann. Allerdings soll das Schützenfest „gestrafft“ werden, um Leerlauf zu vermeiden.

Zu Ehrenmitgliedern wurden Alfred Barnieske und Irmtraut Rosin. Nöhre-Chefin Edit Margowski bekam für die Bewirtung der Freunde aus Wiesen eine Ehrung. Abschlägig beschieden wurde der Antrag eines Mitglieds, die Jahresbeiträge der Jungschützen mit denen der jungen Schützen in den anderen Kompanien anzugleichen. „Die Jungschützen haben Extra-Kosten beim Königsessen und nicht alle Rechte der anderen Schützen“, setzte Schulze dagegen und sprach sich für die Beibehaltung der bisherigen Beitragsstruktur aus. Die Mitglieder folgten ihm fast einstimmig.

Als nächsten Termin kündigte der Vorsitzende den 17. März an. Dann findet nämlich der Kreiskönigsball, ausgerichtet von den Schweimker Schützen, in Hankensbüttel statt.

Quelle: AZ-Online.de (Text: Burkhard Ohse)

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